Dieser 12. Juni beginnt mit viel Sonne und einem sehr müden Mädchen beim Frühstück.


Nach dem Essen suche ich über eine Stunde nach dem Blindstichfuß für meine Nähmaschine, den ich bisher noch nie benutzt habe.
Erstmal Heften und dann versuche ich mich zum ersten Mal an einem Blindsaum.


Es gibt Apfelwaffeln mit Vanilleeis und ich gehe in den Garten um (wie jeden Sonntag) Blumensträuße zu schneiden und ins Haus zu holen.


Danach fängt es an zu regnen - nicht schlimm, wir müssen meinen Mann ohnehin nach Hannover zum Flughafen bringen und danach verbringen wir mit meiner Schwester den späten Nachmittag auf dem Sofa.


Da der Mann des Hauses die ganze Woche in England sein wird, habe ich mir so wenig wie möglich vorgenommen.
Also - Beine hoch!
Auch Henry wird von meiner Schwester bespaßt.


Den Abend verbringe ich mit neuen Grannys und werde dann noch mit meinem Liebsten telefonieren.









In Mottes Zimmer ist sehr viel passiert seid ich das letzte Mal etwas daraus gezeigt habe.
Nachdem wir relativ lange ein "Bodenbett" ala Montessori hatten (also einfach eine Matratze auf dem Boden von der sie ab dem Krabbelalter selber rauf und runter kam) hat sie nun ein eigenes "richtiges" Bett.
Eigentlich war die Lösung mit der Matratze sehr schön, aber oft unpraktisch. Beim Herumtoben verschob sie sich oft und beim Saugen ist so eine Matratze auf dem Boden auch nicht sehr schön.
Ihr neues Bett ist ein wunderbarer Glücksgriff gewesen. Bei den Kleinanzeigen war das Bett ganz in der Nähe zu verschenken. Ein Anruf und zwei Tage später hatten wir eine neue Schlafstatt für unsere Kleine. Ich finde es wunderschön und bin sehr, sehr glücklich über ein altes Bett, das niedrig genug für Motte ist.

Auf dem Bett liegt die unfertige Grannydecke - sie ist tatsächlich viel zu klein und muss erweitert werden...
Außerdem fehlt unter der Schräge vor dem Dreiecksfenster noch eine Gardine. Am "normalen" Fenster hängt schon ein selbstgenähter Vorhang aus gelbem Streifenstoff und dahinter Leinenstoff. Diese Kombination dunkelt ein wenig bei zugezogenen Vorhängen ab, aber hält auch ein bisschen Wärme zurück.
Die schräge Gardine muss ich noch nähen, nachdem ich mir jetzt endlich Leinennachschub gekauft habe.

Das Motte sich in ihrem Zimmer wohlfühlt kann man glaube ich sehr gut sehen....






Eins meiner bisher anspruchsvollsten Nähprojekte hatte ich vorletzten Sonntag kurz gezeigt.
Ich wollte unbedingt eine bequeme Jeansjacke für Motte haben. Und da ich mir vorgenommen habe fast alles, was ich für sie brauche und nicht von der großen Cousine geerbt habe selber zunähen, ging es an die Nähmaschine.
Der Schnitt ist der WindundWetterparka von "Lotte und Ludwig".
Dank der detaillierten Anleitung kam ich ganz gut zurecht und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Ich habe die Jacke in Größe 92 genäht, wodurch sie noch etwas groß ist. Sie soll ja aber vor allem im Herbst passen, wenn es wieder kühler wird.
Dann folgen sicher auch noch einige Tragebilder.

Verlinkt mit Creadienstag













Was für eine wunderbare Woche liegt hinter uns. Temperaturen knapp über 30° C. Viele schöne Momente mit ganz lieben Menschen. Spielen, Wasser, Garten....
Eine richtige Sommerwoche, in der wir kaum etwas Produktives geschafft haben (ganz zu schweigen vom Saubermachen). Wir haben uns aber gut erholt und haben gerade bei Pizza das abkühlende Gewitter genossen.

Mittaghitze drinnen | Neue Bildergalerie im Flur | Urlaubserinnerungen im Esszimmer | Die erste Annabelleblüte des Jahres | Den ganzen Tag draussen | Lavendel und Pool | Zeit der zugezogenen Vorhänge | Felenbirne | Abendlicht









Und schon wieder ist ein Monat fast vorbei. Am letzten Tag schaffe ich es aber doch ein paar Bilder aus dem Garten zu zeigen. Im Juni spielen natürlich die Rosen die Hauptrolle.
Alle meine vor drei-fünf Jahren gepflanzten Rosen sind gut eingewachsen und blühen unfassbar üppig.
Zusätzlich blühen Rittersporn, Ziersalbei, Frauenmantel, Glockenblumen, Lavendel,.....
Außer verblühte Rosenblüten auszuknipsen gibt es nicht sehr viel Arbeit - die dicht gepflanzten Stauden geben Unkraut kaum eine Chance.
Unser Hochbeet ist gut gefüllt und versorgt uns abends mit Unmengen an Salat, Mangold und Spinat.
Jeden Samstag standen wir stundenlang im Vorgarten, haben alte Klinkersteine gereinigt, gesetzt, verfugt, Folie ausgelegt und Kies aufgefüllt....noch etwa ein oder zwei Wochenenden, dann müssten wir es aber endgültig geschafft haben. Es ist immer wieder ein unfassbares Gefühl, wenn aus "alt und hässlich" mit viel Schweiß und Liebe "neu und schön" wird.





Auch im Haus ist es seit einigen Wochen wieder sommerlich.
Vor allem blaue und weiße Farbtöne finden sich um diese Jahreszeit in unserem Wohn- und Esszimmer.  
Jetzt träume ich mich täglich ans Meer, genieße die Wärme und das Leben, das mehr draußen als drinnen stattfindet.