Das Jahr 2016 ist zwar schon eineinhalb Monate alt - auf dem Blog startet es jetzt aber erst richtig.
Die lange Ruhe hier ist schnell zu erklären - ab Juni sind wir zu viert.



Unser kleiner Babyjunge hat mir schon wie seine Schwester zuvor 4 Monate voller Übelkeit beschert. Außer wenig Essen und viel auf dem Sofa liegen war die letzten Monate des alten Jahres kaum etwas möglich.

Seit dem neuen Jahr geht es mir aber wieder richtig gut, natürlich ging es dann auch gleich mit den Vorbereitungen für unser neues Familienmitglied los.



Wir räumen unser altes Schlafzimmer. So bekommen beide Kinder ein gleich großes Zimmer. In der vorher kaum genutzten Galerie entsteht nun unser neues Reich - ein 2,80 x 2m großes Familienbett, das die nächsten Jahre genug Platz für zwei große und zwei kleine Menschen bietet.





Eine Holzverkleidung in der Schräge und Balken sollen den Schlafbereich etwas kuscheliger machen. Es ist mal wieder viel mehr Arbeit als ich gedacht habe. Der Herzensmann hat jedoch seinen Spaß an der Sache. Solche Projekte liebt er, bei denen einiges gesägt, gestrichen, verschraubt, gehobelt usw. werden muss.
Unmengen an Büchern lagen bisher in der Galerie und mussten nun verschwinden. Ein Teil hat einen Platz im neuen Bücherregal im Wohnzimmer gefunden, ein weiteres Regal soll bald gestrichen werden und einen kleinen Teil habe ich entsorgt.







Wir hatten ein paar wunderschöne Tage mit viel Schnee, die ich mit der Motte, Hund und Schlitten draußen verbringen konnte.



Bei soviel Bewegung und frischer Luft durfte der Mittagsschlaf dann auch mal auf dem Sofa verbracht werden.





Das erste handgemachte Kleidungsstück für den Babyjungen ist auch schon in Arbeit - dank der zweifädigen Verarbeitung und großer Nadel geht es so schnell wie noch nie zuvor.







Ich hoffe die nächste Zeit wieder mehr Lust, Zeit und Muße zum Bloggen zu haben. Das Fotografieren unseres Tages oder schöner Momente und das Nachklingen lassen durch das Aufschreiben bietet doch eigentlich so tolle Möglichkeiten zum Erinnern...Mal sehen, ob es wieder ein bisschen "lauter" hier zugeht in nächster Zeit.
















Diese Woche war es nicht mehr zu leugnen.
Der Sommer verabschiedet sich langsam, aber sicher. Dieses Jahr freue ich mich besonders auf den Herbst. Mit der Kleinen Kastanien sammeln, Kürbissuppe kochen, Spaziergänge mit Hund in Gummistiefeln, kalte Luft und bunte Farben.
Ich kann es tatsächlich kaum erwarten.
Eigentlich habe ich vor immer Sonntags einen Wochenrückblick zu posten. Eigentlich....Ist heute echt schon Mittwoch? Ich komme den Wochentagen nicht so schnell hinterher.
Letzte Woche haben wir die letzten sehr warmen Tage genossen, aber auch die ersten verregneten Stunden drinnen mit Spielen verbracht. Motte hat das Puzzeln für sich entdeckt. Wie immer sah man sie nie, aber auch wirklich nie üben. Und zack - auf einmal kann sie es. Ich glaube sie hat es wirklich nicht so mit der Frustrationstoleranz. Anstatt sich dauernd beim Üben zu ärgern, lässt sie es einfach ganz und wartet bis sie ES (das Krabbeln, Stehen, Laufen, gerade Puzzeln und hoffentlich bald reden) einfach kann...
Immer dabei ist gerade die Püppi. Seit wir aus dem Urlaub wieder da sind wird sie getragen, gefüttert, umhegt - und gern auch immer wieder auf den Boden geschmissen....
Der erste Mangold aus dem Garten war erntereif - was für Farben! Er wurde zu einer Mangold-Schinken-Quiche verarbeitet. Sie kam bei allen drei Essern gut an.
Außerdem hatte "Tante Sa" Geburtstag. Mit vielen pinken Blumen und meiner geliebten Schoko-Bananen-Torte hatten wir einen total schönen entspannten Nachmittag.
Genäht habe ich endlich das passende Oberteil zum Mutter-Tochter Outfit. Rock und Kleid existieren schon seit Dezember. Der wunderschöne Stoff für das Shirt liegt auch seitdem im Schrank. Jetzt hatte ich zum Glück die Muße und Zeit und habe das Set fertiggestellt. Es wurde am Wochenende gleich beim Besuch der Familie ausgeführt.
Mein erster Strickpulli wurde aus dem Kleiderschrank geräumt und passt immer noch gut! Darüber freue ich mich sehr, bei der vielen Arbeit, die in ihm steckt. Er wärmt die Kleine ganz prima und wird sicher in den nächsten Wochen sehr oft bei unseren Gartenrundgängen getragen werden....






Sie ist tatsächlich fertig geworden!
Endlich konnte ich mich aufraffen und habe die Grannydecke für Mottes Bett fertiggestellt.
Einige Grannyquadrate mehr und einen Rand aus Stäbchen und einer durchbrochenen Stäbchenreihe mehr ist sie genauso wie ich sie mir gewünscht habe.
In dieser Größe ist sie keine klassische Babydecke mehr, aber umso länger kann sie nun von meiner Kleinen benutzt werden.
Der kleine Häkelteddy ist ebenfalls selbstgemacht. Mal wieder eine DROPSAnleitung, mal wieder DROPSGarn und glücklich machendes Endprodukt. Ich finde ihn total niedlich und zum Glück scheint er Motti auch gut zu gefallen.
Das schöne alte Bett hat nun auch endlich eine gute neue Matratze bekommen. Die ist aber zu schmal. Hmpff...zur Zeit geht die Notlösung mit den Kissen, die eigentlich auf die Holzablage gehören. Aber auf der ToDO-Liste steht schon eine Schaumstoffrolle die in die Ritze verschwinden soll.
Langsam nähern wir uns aber dem Traumkinderzimmer an - bis sie in drei Jahren sicher eigene Vorstellungen hat...

Verlinkt mit Creadienstag











Da ich schon im Juli keine Gartenbilder gezeigt habe, muss es heute gleich ein zweiter Blogpost sein.
Kurz vor knapp also noch ein paar Bilder aus dem Augustgarten.
Durch die zwei Urlaubswochen ist nicht viel im Garten passiert, daher wirkt er gerade extrem verwildert. Überall Verblühtes, Wucherndes, Unkraut, und so weiter und so fort...
Sobald es etwas kühler wird muss ich mich durch diesen kleinen Urwald schlagen und einiges abschneiden, kürzen und jäten.
Die Dahlien sind dieses Jahr ein Traum - vielleicht wegen der Hitze? Voll und prall, in absoluten Knallfarben. Eine Wohltat für das Auge zwischen dem ganzen verwelkten Braun und schlappem Grün.
Ein paar Rosenblüten sind auch noch zu finden. Wahrscheinlich wird das aber auch noch bis zum Ende des Gartenjahres so sein. Erst der starke Frost macht meinen Rosen dann die Blüte abspenstig.
Die ersten Astern blühen auch schon. Vorboten des nahenden Herbstes. Seit dem Urlaub mit der vielen frischen Seeluft sehne ich die kühlere Jahreszeit herbei. Irgendwie habe ich genug vom heißen, flirrenden Sommer und freue mich auf Spaziergänge im Regen und auf die prächtigen Farben des Herbstes.
Das Hochbeet liefert uns zurzeit Unmengen an kleinen Wildtomaten, die fast ein bisschen nach Beeren schmecken, so süß und aromatisch sind sie.
Auch die Brombeeren und Himbeeren werden reif, der Mangold kann geerntet werden und die vielen Aroniabeeren.
Nur die paar Paprikaschoten, die es trotz fehlender Pflege geschafft haben, lassen noch auf sich warten.
Unser Vorgarten ist fertig, aber ihm (und damit diesem Riesenprojekt, das dahinter stand) möchte ich einen eigenen Beitrag widmen.















Wir sind wieder da!
Lange war hier (mal wieder) nichts zu hören. Statt fehlender Motivation oder Ideen gab es dieses Mal jedoch einige Gründe.
Erst war die geliebte Spiegelreflexkamera kaputt..Autsch...Sehr, sehr glücklich war ich, als vor zwei Wochen das lang ersehnte Ersatzteil geliefert wurde und mein Mann die Kamera wieder einsatzbereit machte.
Dann kamen aber unsere drei neuen Fenster...Auch die wurden seit Wochen herbeigesehnt und glücklicherweise kamen sie genau passend zum Urlaub.
Über drei Tage haben wir erst die alten Fenster rausgerissen, die Neuen eingesetzt und dann Rahmen, Leisten und Fensterbänke eingebaut. Die restlichen Tage der ersten Urlaubswoche haben wir mit der jährlichen Entrümpelung von Schuppen, Garage und Keller verbracht (so langsam scheint aber Licht ins Dunkel zu kommen..ich hoffe, es wird auch einmal eine Zeit geben, in der wir nichts mehr zum Recyclinghof bringen müssen).

Und letzte Woche haben wir es uns dann aber gut gehen lassen.
Der erste Urlaub zu dritt!
Ganz spontan haben wir uns für Dänemark entschieden. Wir waren auf der kleinen Insel Als an der Ostsee, nur ein Stück über der Flensburger Förde. Sehr zu empfehlen! Ich war vorher noch nie in Dänemark und war ganz entzückt über die kleinen Häuser, das Meer, den Geschmack der Dänen, einfach alles (ok, vielleicht nicht unbedingt die Essenspreise - die vielen Dekoläden waren aber relativ günstig).
Wir durften drei fantastische warme Strandtage genießen und an den anderen, etwas kühleren Tagen haben wir ganz in Ruhe die Gegend erforscht.
Jetzt geht es mit viel Erholung und Energie wieder neu in den Alltag.