Sie ist tatsächlich fertig geworden!
Endlich konnte ich mich aufraffen und habe die Grannydecke für Mottes Bett fertiggestellt.
Einige Grannyquadrate mehr und einen Rand aus Stäbchen und einer durchbrochenen Stäbchenreihe mehr ist sie genauso wie ich sie mir gewünscht habe.
In dieser Größe ist sie keine klassische Babydecke mehr, aber umso länger kann sie nun von meiner Kleinen benutzt werden.
Der kleine Häkelteddy ist ebenfalls selbstgemacht. Mal wieder eine DROPSAnleitung, mal wieder DROPSGarn und glücklich machendes Endprodukt. Ich finde ihn total niedlich und zum Glück scheint er Motti auch gut zu gefallen.
Das schöne alte Bett hat nun auch endlich eine gute neue Matratze bekommen. Die ist aber zu schmal. Hmpff...zur Zeit geht die Notlösung mit den Kissen, die eigentlich auf die Holzablage gehören. Aber auf der ToDO-Liste steht schon eine Schaumstoffrolle die in die Ritze verschwinden soll.
Langsam nähern wir uns aber dem Traumkinderzimmer an - bis sie in drei Jahren sicher eigene Vorstellungen hat...

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Da ich schon im Juli keine Gartenbilder gezeigt habe, muss es heute gleich ein zweiter Blogpost sein.
Kurz vor knapp also noch ein paar Bilder aus dem Augustgarten.
Durch die zwei Urlaubswochen ist nicht viel im Garten passiert, daher wirkt er gerade extrem verwildert. Überall Verblühtes, Wucherndes, Unkraut, und so weiter und so fort...
Sobald es etwas kühler wird muss ich mich durch diesen kleinen Urwald schlagen und einiges abschneiden, kürzen und jäten.
Die Dahlien sind dieses Jahr ein Traum - vielleicht wegen der Hitze? Voll und prall, in absoluten Knallfarben. Eine Wohltat für das Auge zwischen dem ganzen verwelkten Braun und schlappem Grün.
Ein paar Rosenblüten sind auch noch zu finden. Wahrscheinlich wird das aber auch noch bis zum Ende des Gartenjahres so sein. Erst der starke Frost macht meinen Rosen dann die Blüte abspenstig.
Die ersten Astern blühen auch schon. Vorboten des nahenden Herbstes. Seit dem Urlaub mit der vielen frischen Seeluft sehne ich die kühlere Jahreszeit herbei. Irgendwie habe ich genug vom heißen, flirrenden Sommer und freue mich auf Spaziergänge im Regen und auf die prächtigen Farben des Herbstes.
Das Hochbeet liefert uns zurzeit Unmengen an kleinen Wildtomaten, die fast ein bisschen nach Beeren schmecken, so süß und aromatisch sind sie.
Auch die Brombeeren und Himbeeren werden reif, der Mangold kann geerntet werden und die vielen Aroniabeeren.
Nur die paar Paprikaschoten, die es trotz fehlender Pflege geschafft haben, lassen noch auf sich warten.
Unser Vorgarten ist fertig, aber ihm (und damit diesem Riesenprojekt, das dahinter stand) möchte ich einen eigenen Beitrag widmen.















Wir sind wieder da!
Lange war hier (mal wieder) nichts zu hören. Statt fehlender Motivation oder Ideen gab es dieses Mal jedoch einige Gründe.
Erst war die geliebte Spiegelreflexkamera kaputt..Autsch...Sehr, sehr glücklich war ich, als vor zwei Wochen das lang ersehnte Ersatzteil geliefert wurde und mein Mann die Kamera wieder einsatzbereit machte.
Dann kamen aber unsere drei neuen Fenster...Auch die wurden seit Wochen herbeigesehnt und glücklicherweise kamen sie genau passend zum Urlaub.
Über drei Tage haben wir erst die alten Fenster rausgerissen, die Neuen eingesetzt und dann Rahmen, Leisten und Fensterbänke eingebaut. Die restlichen Tage der ersten Urlaubswoche haben wir mit der jährlichen Entrümpelung von Schuppen, Garage und Keller verbracht (so langsam scheint aber Licht ins Dunkel zu kommen..ich hoffe, es wird auch einmal eine Zeit geben, in der wir nichts mehr zum Recyclinghof bringen müssen).

Und letzte Woche haben wir es uns dann aber gut gehen lassen.
Der erste Urlaub zu dritt!
Ganz spontan haben wir uns für Dänemark entschieden. Wir waren auf der kleinen Insel Als an der Ostsee, nur ein Stück über der Flensburger Förde. Sehr zu empfehlen! Ich war vorher noch nie in Dänemark und war ganz entzückt über die kleinen Häuser, das Meer, den Geschmack der Dänen, einfach alles (ok, vielleicht nicht unbedingt die Essenspreise - die vielen Dekoläden waren aber relativ günstig).
Wir durften drei fantastische warme Strandtage genießen und an den anderen, etwas kühleren Tagen haben wir ganz in Ruhe die Gegend erforscht.
Jetzt geht es mit viel Erholung und Energie wieder neu in den Alltag.

Dieser 12. Juni beginnt mit viel Sonne und einem sehr müden Mädchen beim Frühstück.


Nach dem Essen suche ich über eine Stunde nach dem Blindstichfuß für meine Nähmaschine, den ich bisher noch nie benutzt habe.
Erstmal Heften und dann versuche ich mich zum ersten Mal an einem Blindsaum.


Es gibt Apfelwaffeln mit Vanilleeis und ich gehe in den Garten um (wie jeden Sonntag) Blumensträuße zu schneiden und ins Haus zu holen.


Danach fängt es an zu regnen - nicht schlimm, wir müssen meinen Mann ohnehin nach Hannover zum Flughafen bringen und danach verbringen wir mit meiner Schwester den späten Nachmittag auf dem Sofa.


Da der Mann des Hauses die ganze Woche in England sein wird, habe ich mir so wenig wie möglich vorgenommen.
Also - Beine hoch!
Auch Henry wird von meiner Schwester bespaßt.


Den Abend verbringe ich mit neuen Grannys und werde dann noch mit meinem Liebsten telefonieren.









In Mottes Zimmer ist sehr viel passiert seid ich das letzte Mal etwas daraus gezeigt habe.
Nachdem wir relativ lange ein "Bodenbett" ala Montessori hatten (also einfach eine Matratze auf dem Boden von der sie ab dem Krabbelalter selber rauf und runter kam) hat sie nun ein eigenes "richtiges" Bett.
Eigentlich war die Lösung mit der Matratze sehr schön, aber oft unpraktisch. Beim Herumtoben verschob sie sich oft und beim Saugen ist so eine Matratze auf dem Boden auch nicht sehr schön.
Ihr neues Bett ist ein wunderbarer Glücksgriff gewesen. Bei den Kleinanzeigen war das Bett ganz in der Nähe zu verschenken. Ein Anruf und zwei Tage später hatten wir eine neue Schlafstatt für unsere Kleine. Ich finde es wunderschön und bin sehr, sehr glücklich über ein altes Bett, das niedrig genug für Motte ist.

Auf dem Bett liegt die unfertige Grannydecke - sie ist tatsächlich viel zu klein und muss erweitert werden...
Außerdem fehlt unter der Schräge vor dem Dreiecksfenster noch eine Gardine. Am "normalen" Fenster hängt schon ein selbstgenähter Vorhang aus gelbem Streifenstoff und dahinter Leinenstoff. Diese Kombination dunkelt ein wenig bei zugezogenen Vorhängen ab, aber hält auch ein bisschen Wärme zurück.
Die schräge Gardine muss ich noch nähen, nachdem ich mir jetzt endlich Leinennachschub gekauft habe.

Das Motte sich in ihrem Zimmer wohlfühlt kann man glaube ich sehr gut sehen....






Eins meiner bisher anspruchsvollsten Nähprojekte hatte ich vorletzten Sonntag kurz gezeigt.
Ich wollte unbedingt eine bequeme Jeansjacke für Motte haben. Und da ich mir vorgenommen habe fast alles, was ich für sie brauche und nicht von der großen Cousine geerbt habe selber zunähen, ging es an die Nähmaschine.
Der Schnitt ist der WindundWetterparka von "Lotte und Ludwig".
Dank der detaillierten Anleitung kam ich ganz gut zurecht und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Ich habe die Jacke in Größe 92 genäht, wodurch sie noch etwas groß ist. Sie soll ja aber vor allem im Herbst passen, wenn es wieder kühler wird.
Dann folgen sicher auch noch einige Tragebilder.

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